Leider leider, und um das nochmal zu sagen,
leider fiel das 'the Gathering' Konzert am Samstag aus. Also, alle Konzerte im April und Mai sind abgesagt worden, da die Sängerin krank ist. Naja. Kann man nichts machen (außer die Karten zurückschicken, was ich unbedingt morgen machen muß). Aber nachdem der Besuch dann ja trotz des ausgefallenen Konzertes gekommen ist, haben wir nach etwas anderem gesucht, das man am Samstag ansehen könnte.
Dabei sind wir auf
Värttinä gestoßen, die im Palais der
Kulturbrauerei spielten. Die sagten mir so rein garnichts, aber das Internet ist ja immer griffbereit und die
Webseite der Band ist auch recht ergiebig, was Soundbeispiele angeht (und sogar Videos). Das klang alles recht vielversprechend und interessant, also haben wir uns entschlossen, hinzugehen.

Einlaß war um 20 Uhr, Beginn offiziell um neun, wirklich los ging es dann um zwanzig nach neun, das kennt man ja. Und wie es los ging! Ich habe selten ein so mitreißendes Konzert erlebt, die Stimmung im Saal war spitze und auch die Band schien Spaß zu haben. Ein wenig bedauerlich ist vielleicht, daß ich kein Wort von den Liedern (alles in finnisch) verstanden habe, es dürfte, von dem was ich so bisher noch in Erfahrung gebracht habe, recht zotig sein. Aber es wurde meistens wenigstens gesagt, um was es geht.
Sehr prägnat sind die drei Sängerinnen (Susan Aho, Mari Kaasinen und Johanna Virtanen), die eine unglaubliche Energie auf die Bühne bringen. Teilweise wirkte es vielleicht ein wenig zu routiniert, wie sie geschickt nach rechts und links ausschwärmen und das Publikum fixieren.

Daß die Instrumentalisten nicht nur Beiwerk sind, wurde endgültig klar, als nach den ersten paar Songs die Damen (irgendwie haben sie mich an Nornen erinnert, oder bessergesagt, so würde ich mir die drei Nornen vorstellen) die Bühne verließen und ein paar Instrumentalstücke folgten, abgeschloßen mit einem furiosen Drumsolo. Anschließend haben die Herren Pause gemacht und es folgte eine a cappella Einlage, bevor es wieder mit allen weiterging.
Um elf war dann (nach zwei Zugaben) aber auch leider schon Schluß. Nun muß ich ja irgendwie bei den meisten Konzerten irgendwie noch etwas am Merchandise-Stand kaufen, also habe ich mich auch da umgesehen. Das T-Shirt hat mich nicht so ganz begeistert, also mußte es eine CD sein. Allerdings für 20€? Das finde ich schon recht teuer. Aber nachdem mir gesagt wurde, daß, so man noch eine Weile wartet, die Sängerinnen wohl auch unterschreiben würden, habe ich es akzeptiert. Und erstmal noch ein Bierchen getrunken.

Nach einer Weile kamen dann in der Tat auch alle drei Damen zum unterschreiben. Also habe ich mich dann noch beraten lassen, welche CD denn zu empfehlen sei (natürlich alle, aber am ehesten die neue). Glücklicherweise (phew) habe ich noch rechtzeitig die Information auf der Hülle entdeckt: Copy Protected.
Was soll der Mist? So ein Unfug! Geschenkt würde ich solche CDs nicht nehmen! Es hat sich herausgestellt, daß nur die beiden neuen Alben mit dem verkaufstötenden 'Schutz' versehen sind, also habe ich mir dann die etwas ältere Live-CD gekauft (mit der ich auch schon geliebäugelt hatte, weil Live war das ja sehr spaßig) und auch unterschreiben lassen (das Booklet).
Bei Amazon gibt es die Alben übrigens für 16,99€, aber natürlich auch mit Kopierschutz. Sehr schade, die Band ist nämlich wirklich gut. Bedauerlich, daß man es mir unmöglich macht, die Musik zu hören, aber wenn es das ist, was gewünscht ist, bitte.
Also, wenn Värttinä in der Gegend ist: Hingehen, es macht Riesenspaß, aber bitte dreimal nachdenken, bevor hier jemand kopiergeschützte CDs kauft.
The Columbia Club is jinxed. The last time I had tickets for a concert there, it got canceled. And this time, well, Opeth originally was supposed to play there. Two hours before the concert – that is 30 minutes before I wanted to leave for the S-Ba
Tracked: Dec 08, 02:03